Post-Olympia-Depression
oder Post-Olympic Blues
Ein sehr ernstes Thema und viel weiter verbreitet, als man denkt. Trigger Change® SPORTS kann dabei helfen, diese Depression in den Griff zu bekommen.
„Der Blues beginnt mit einem Ende und setzt den Körper, den Geist und die Seele auf einen sogenannten Reset!“
„Du musst kein olympischer Athlet sein, um den Olympic Blues zu erleben, es kann jedem Sportler passieren!“
Post-Olympia-Depression: Ein noch relativ unbekanntes, aber weit verbreitetes Phänomen
Dieses Phänomen tritt bei Athleten nach großen Herausforderungen oder Events auf – beispielsweise nach Olympischen Spielen, nach einer großen Karriere oder dem Erreichen (bzw. Aufgeben) wichtiger Ziele.
Es ist leicht erklärt: Adrenalin pur stößt auf Stillstand!
Adrenalin pur nach dem Wettkampf, nach dem Erreichen deines Zieles, nach dem Aufgeben deines Zieles, stößt auf völligen Stillstand. Extreme treffen aufeinander. Die Wirkung ist fatal!
Damit kommen ganz wenige Sportler wirklich klar. Leider spricht man darüber nicht offen. Am schlimmsten sind Sportler betroffen, die ihre Ziele erreicht haben, oder diese aufgeben müssen.
Ein Leben lang wird mit voller Inbrunst auf ein Ziel, zum Beispiel die Olympischen Spiele, am besten Gold, hingearbeitet. Damit wird das Samenkorn, „Post Olympic Blues“ zu erleben, gesät.
Diese „Depression“, die ich persönlich eher als Starre bzw. Schocksituation bezeichnen würde, erleben auch Nicht-Sportler, Menschen, die einen stressigen Job hatten und dann abrupt in Ruhestand oder Rente gehen. Menschen, die viel Energie in ein Projekt, ein Ziel steckten und dieses gescheitert ist oder erreicht wurde.
„Der Blues beginnt mit dem Ende und setzt den Körper, den Geist und die Seele auf einen sogenannten Reset!“
Post-Olympia-Depression oder Post-Olympic Blues
Man sollte dazu wissen, dass dieser Zustand nicht nur mit Olympiaathleten zu tun hat! Diese „Depression“, diesen Zustand, kann auch ein Manager oder ganz normaler Mitarbeiter, der seine Ziele nicht erreichen konnte, erleben. Letztendlich sind Menschen gefährdet, die Stillstand auf extremen Stress erleben und dies aushalten müssen.
Erst durch olympische Athleten fiel auf, dass es eine derartige Krankheit gibt. Der Begriff „Post Olympia-Depression“ oder „Post Olympic Blues“ wurde nicht von einer bestimmten Person geprägt, sondern hat sich über die Zeit entwickelt.
Der Begriff „Olympic Blues“ wurde erstmals in den 1980er Jahren verwendet, als mehrere Olympiateilnehmer, darunter auch bekannte Athleten, nach den Spielen unter Depressionen, Angstzuständen und anderen psychischen Problemen litten und den Mut hatten, offen darüber zu sprechen.
Der amerikanische Sportpsychologe Dr. John Raglin war einer der ersten, der den Begriff „Olympic Blues“ verwendete. Raglin schrieb in den 1990er Jahren über die psychischen Probleme, die Olympiateilnehmer nach den Spielen erleben, und prägte dadurch den Begriff „Olympic Blues“. Wirklich gute Studien gibt es dazu bis heute nicht. Wissenschaftliche Beweise ebenso wenige. Die Wissenschaft steckt hierzu noch in den Kinderschuhen.
Es ist auch noch wichtig zu beachten, dass der Begriff „Olympia-Depression“ oder „Olympic Blues“ nicht offiziell definiert ist und von verschiedenen Menschen unterschiedlich verwendet wird.
Ein Klient sagte einmal: „Es ist, als würde nur hinter mir ein Weg existieren und ich kann mich nicht umdrehen.“
Ein anderer: „Am liebsten würde ich mich umdrehen und gehen.“
Wie geht man damit um?
Am besten erlaubt man sich nach so einer Zeit erst einmal bewusst „seine Auszeit“. Man bestimmt für sich ein Zeitlimit in verschiedenen Stufen. Dabei sollte man immer bedenken, dass jeder Mensch anders „SEINE ZEIT“ braucht. Es ist wie ein Trauerprozess, mit verschiedenen Phasen, die individuell durchlaufen werden müssen. Dieser ganze Prozess, jede einzelne Phase sollte von einem guten Coach begleitet werden, denn diese Zeit, dieser Prozess ist ausschlaggebend für den neuen Start und das „Zurückkommen“ ins neue Leben.
Wie man aus diesem Prozess herausgeht, bestimmt die zukünftige Zeit des Lebens und auch die Qualität der neuen Ziele und deren Erreichung.
Sich alleine auf neue Ziele oder andere Bereiche des Lebens zu konzentrieren (z.B. Familie, Freunde) wird in den seltensten Fällen ausreichen.
